
Stadt / Fluss / Superbude: Low Emission, High Vibes!
Wie ein elegantes Schiff hat das neue Hotel am Donauufer angelegt. Direkt an der Oberen Donaulände, mit weitem Blick über den Fluss und in fußläufiger Nähe zum Hauptplatz, markiert es die Einfahrt in die Altstadt – kraftvoll, gelassen und einladend zugleich.
Superbude Linz wird mehr als ein Hotel: ein Ort zwischen Stadt und Fluss, zwischen Bewegung und Ruhe – ein Projekt, das in Zeiten der Klimakrise am Fuße des Linzer Schlossberges ein wichtiges, weithin sichtbares Zeichen für nachhaltige Stadtentwicklung setzt.
Projekt in Zahlen
– 5 Geschosse
– 148 Zimmer
– 1 Restaurant
– 1 unterirdische Garage
– 1 Lounge
– 2 Fahrradräume
– 3 Meetingsräume
Effizient. Präzise. Nachhaltig.
Die Architektur ist inspiriert von einem Schiff, das ruhig an der Stadtkante angelegt
hat – klar, funktional und mit einer starken Adresse zur Donau hin. Besonderes Merkmal:
Die niedrigen Fensterbrüstungen in den Zimmern werden als Sitzbänke inszeniert und
laden zum Verweilen mit Blick auf das Wasser ein. Innen dominiert das warme, natürliche Raumgefühl des sichtbaren Holzes. Außen überzeugt die elegante, ruhige Fassade. Diese klare Materialehrlichkeit schafft Identität und passt perfekt in das urbane Umfeld an der Oberen Donaulände.
Superbude Linz beweist: Ein hochwertiger Hotelbau kann zugleich klimafreundlich, effizient und urban prägend sein – mit einem zukunftsweisenden Bauprozess, der ökologische und ökonomische Ziele vereint.



Das Hotel liegt wie ein Schiff am Fuße des Schlossberges.
Das Projekt positioniert sich selbstbewusst an dem sensiblen, städtebaulich markanten Ort. Die Lage bildet den Übergang zwischen historischem Stadtkern und Flussraum – mit hoher Sichtbarkeit und öffentlicher Präsenz. Das Gebäude legt sich langgestreckt und flach an den Fuß des Linzer Schlossberges – wie ein Schiff, das parallel zur Donau anlegt und markiert mit dieser einfachen Geste einen markanten Auftakt zur Innenstadt. Die Architektur ist inspiriert von dieser Idee des Schiffes, das ruhig an der Stadtgrenze angelegt hat – klar, funktional und mit einer starken Adresse zur Donau hin.
Entflechtung von Fußgängerzugang und Autozufahrt.
Hotel- und Restauranteingang sind bewusst nahe dem Stadtzentrum platziert. Der Zugang für Hotel- und Restaurantgäste erfolgt so einladend direkt von der Innenstadt kommend – ohne Kreuzung mit dem Kfz-Verkehr. Die Anfahrt für Autos erfolgt hingegen über die Obere Donaulände an der westlichen Grundstücksecke. Die Fahrzeuge biegen dort frühzeitig ins Grundstück ein und erreichen (stadteinwärts fahrend in Fahrtrichtung) über eine Rampe die Tiefgarage. So entsteht eine klare, sichere Trennung zwischen Fuß- und Fahrzeugverkehr – für alle Nutzer komfortabel und effizient.


Klima. Kreislauf. Zukunft.
Gebäude dieser Größenordnung würden in einer herkömmlichen Stahlbetonbauweise mit Vollwärmschutz in der Errichtung (A1 – A3) Treibhausgasemissionen von bis zu 350kg/m2 BGF verursachen. Die learnings aus der intensiven Auseinandersetzung mit Ökobilanzierungen im Netzwerk Habitat 2030 zeigen, es ist schon jetzt möglich – und darum unerlässlich – klimaneutral zu bauen.
Die CO2-Bilanz des Entwurfes erreicht dank des konsequenten Einsatzes nachhaltiger Aufbauten sehr niedrige Bruttowerte der Gesamtemissionen von nur 170 kg/m2BGF. Diese Emissionen werden durch die Bindung von CO2 im Bauholz mehr als kompensiert, womit das Gebäude in der Errichtung, Phasen A1-A3, klimaneutral ist. So sparen wir insgesamt 1.740 Tonnen CO2 – das entspricht ca. 270 Autofahrten rund um den Äquator oder ca. 2.860 Flügen von Wien nach Gran Canaria.

Das gewählte Tragsystem ist eine Massivholzkonstruktion aus Brettsperrholzwänden mit Brettsperrholzdecken. Die für eine Holzbauweise idealen geringen Spannweiten ermöglichen eine optimierte Deckenstärke von 150mm, wodurch die Gesamtstärke einer Geschossdecke nicht größer wird als bei der konventionellen Stahlbetonbauweise. Sämtliche tragende Holzelemente werden mit der Berücksichtigung der erforderlichen Brandwiderstände dimensioniert und können dank der doppelschaligen Ausführung der Zimmertrennwände (Schallschutz) mit sichtbaren Holzoberflächen ausgeführt werden. Über die Möglichkeit Öffnungen in die Brettsperrholzwände zu schneiden ist die spätere Nutzungsadaption z.B. als Wohnungen gewährleistet.
Um Nutzungsoffenheit in der Sockelzone gewährleisten zu können wird das EG in Skelettbauweise als Stahlbetonkonstruktion konzipiert. Diese Bauweise ermöglicht größere stützenfreie Spannweiten, eine flexible Nutzung der Räume der Sockelzone und eine einfache Anpassung an zukünftige Anforderungen.


Fact Sheet


